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Entstehung
Während der TV-Übertragung des "Festival des Arts Martiaux" von Paris-Bercy im Jahr 1997 zeigte neben vielen Teams aus traditionellen Kampfkünsten auch ein amerikanisches Show-Team ("West Coast Action Team" (WCAT)) sein Können. Mit Kicks, Saltos und Twists begeisterten sie das Publikum. Obschon die beiden Begründer von Swisstricks (Micha und Billy) bereits seit einigen Jahren Taekwondo trainierten, überraschte Sie diese Darbietung. Die schnellen, akrobatischen Kicks und spektkulären Kombinationen (später als "Tricks" bekannt geworden) versetzte Sie ins Staunen. Ab sofort war ihr Interesse für diese "Kampfsportdisziplin" geweckt und erste Trainingsversuche starteten. Videos dokumentierten die Trainings wie ein Tagebuch und halfen zur Analyse und Verstehen der komplizierten Bewegungen. Einige Kicks konnte man nirgendwo erlernen, da sie niemand kannte. Einzig der zusätzliche Peking Oper Akrobatik Unterricht bei Jing Lianzhen verhalf den beiden auf die richtige Spur. Gleichzeitig programmierte Billy eine Fan-Page der WCAT-Truppe. Aus der WCAT-Website entstand Anfang 2000 die Website "bilang.com", eine der ersten Tricks-Seiten im Internet, die heutzutage weltweit einen Kultstatus erreicht hat. "The Mother of all Tricks-Pages", wie Sie liebevoll genannt wird, widmete sich nicht mehr nur dem Team, sondern den Martial Arts Tricks im Allgemeinen. Die eigene Website "swisstricks.com" diente vorerst der Dokumentation der eigenen Fortschritte, erreichte aber dank reger Mund-zu-Mund-Propaganda und wachsendem Tricks-Interesse rasch einen gewissen Bekanntheitsgrad und wurde so zum Wegbereiter der einheimischen Tricks-Szene. |
Mit der Zeit wuchs so der Bestand der schweizer Tricksszene. Landungsdämpfende Schulhausmatten und Musik gehörten zum Training dazu. Leute aus dem Taekwondo, Wushu/Kung Fu, Karate, Capoeira, aber auch Breakdance und Bodenturnen trafen sich regelmässig um gemeinsam zu trainieren, neue Bewegungen zu üben, kombinieren und neu zu erfinden.
Durch diese Vielfalt von Know-How unterstützten sie sich und profitierten voneinander. Schon bald stand die erste Showanfrage vor der Tür. Der Auftritt an der Budoshow Genf im Januar 2003 war das Debut der Swisstricks Crew. Die Shows wurden immer komplexer, trickreicher, aber auch: lustiger. Denn trotz aller Präzision, Kraft und Konzentration, die das Handwerk und ihre Choreografien erfordern, ist es eben diese Kombination von Kunst und Komödie, die sich zum Erfolgsrezept von Swisstricks entwickelte. Durch die Routine und das ausgeklügelte Konzept verzeichnete die Gruppe einige Erfolge und gewann diverse Talentwettbewerbe. Heute trainieren ca. 20 Personen auf regelmässiger Basis mit Swisstricks, und es werden immer mehr ... Unser Ziel Der Spass steht bei der Gruppe klar im Vordergrund. Was man ihnen und ihren Shows bestimmt anmerkt :) Jedoch erfordet es auch ein gesundes Mass an Disziplin, da die teils gefährlichen Bewegungen Konzentration und Präzision erfordern. Ein Ziel ist es sicher, diesen dynamischen und spektakulären Teil der Kampfkünste einem breiteren Publikum bekanntzumachen, sowie Interessierten die Möglichkeit zu geben, die Basis-Tricks zu erlernen. |